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Sein oder Nichtsein?

Patienten und Angehörige aller Gesundheitsberufe stellen sich immer häufiger die Frage:  

Wie sollte es sein und wie chaotisch wird es nach der nächsten Wahl wirklich  im Gesundheitswesen zugehen, wenn Guido Kanzler ist?

Hier geht es zur aktuellen Pressemitteilung!

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Rudolf Kley, Jahrgang 1946, ist besonders durch seine künstlerischen Aktivitäten bekannt geworden. So hat er z.B. 1978 die Kulturwerkstatt Meiderich und 1991 eine Interessengemeinschaft der Hundesteuerzahler gegründet. (Dieser Verein besaß schon  bei der Gründung über 1 000 Mitglieder, über die Erklärung von Hunden zu hundesteuerfreien Kunstwerken wurde bundesweit geschmunzelt) Wie Boris Becker gelangte der Aktionskünstler 1985 in letzter Minute ins Guinnessbuch der Rekorde (längste abstrakte Bildfolge) „Mach Du es!“ hat Josef Beuys ihm 1981 auf den Vorwurf geantwortet, dem „erweiterten Kunstbegriff“ keinen unmissverständlichen Eigennamen gegeben zu haben. Zur Zeit bittet der Apotheker – als flankierende Maßnahme zur ABDA Unterschriftenaktion - bundesweit die Patienten darum, ihren Löffel in Apotheken freiwillig abzugeben, bevor irgendein Gesundheitsminister sie mit seinen Reformen vorzeitig zur Abgabe zwingt. Auch Ärzte, die Angehörigen anderer Gesundheitsberufe oder anderweitig Interessierte können sich an dieser Sammelaktion beteiligen und das zugehörige Plakat aus dem Internet zum Aushang herunterladen. Näheres hierzu unter www.loeffelabgeben.de.

 

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Stand 13. Mai 2002

 

Sein oder Nichtsein? Löffel oder Luftpumpen? Diese Frage stellt sich dagegen für Rudolf Kley nicht. Beide Gegenstände sind nach Meinung des Duisburger Apothekers und Aktionskünstlers geeignete Waffen im Kampf um mehr Volksgesundheit.

Bereits 1993 hat Rudolf Kley mit einem 2 Kilometer langen Beschwerdebrief  aus Patientenunterschriften an Gesundheitsminister Seehofer Aufsehen erregt.

Den Gedanken an ein Gesundheitsmahnmal aus 30 000 Luftpumpen in Münster musste Rudolf Kley allerdings  im Jahr 2000 nach Intervention des Polizeipräsidenten und des Büros des Bundespräsidenten Rau aufgeben. Der Polizeipräsident hatte ihn nämlich  nach Münster eingeladen und den Platz vor dem Präsidium für die Aufstellung seines gelben Luftpumpenfeldes  -in Anlehnung an van Goghs Weizenfeld- zur Verfügung gestellt. Außerdem unterstütze er den Apotheker kräftig beim Luftpumpensammeln. Jede Polizeidienststelle in NRW nahm auf seine Anweisung hin Luftpumpen entgegen.

Auch Bundespräsident Rau wollte anlässlich der Eröffnung des Picasso Museums in Münster seine Luftpumpe zu dem Feld beisteuern, sagte den Termin im September  aber wegen seiner Erkrankung ab.

Jetzt sammelt Rudolf Kley Löffel. Äußerungen des Sachverständigenrates veranlassten den Apotheker zur Gründung der Gesundheitsinitiative www.loeffelabgeben.de . „Die Bevölkerung muss vor Kamikaze Gesundheitsprogrammen, vor Politikern und Sachverständigen geschützt werden, die z.B. bei Preisvergleichen keinen Unterschied zwischen Arzneimitteln und Süßigkeiten, insbesondere Schokolade, wahrnehmen.“ Gutachter Eberhard Wille verglich nämlich Arzneimittel mit Schokolade. Nachdem die Preisbindung gefallen sei, habe Schokolade nur noch die Hälfte gekostet. Nach dem Lesen dieser Äußerung machte es Klick bei Kley. „Um diese Weisheit zu „fressen“, braucht man ganz viele Löffel!“

Aus den Löffeln der Bevölkerung will Rudolf Kley zur Bundestagswahl ein pharmazeutischen Amulett formen. Dieses Amulett soll den faulen Zauber angekündigter Gesundheitsreformen beschwören. Auch der böse Geist „Versandhandel“ soll bei dieser Gelegenheit in seine Flasche zurückgetrieben werden, in der er als Schnapsidee geboren wurde. Ein Cocktail aus Mumienstaub, Hexenkraut und in Blei gegossenen Krähenfüsse, garniert mit faden Spinnenbeinchen, ergibt eine Zaubertinte für die Patienten, die möglicherweise auch die Kreuzchen bei der Bundestagswahl am 22. September wandern lässt. Aber wohin?  

Zur Zeit läuft mit der Unterschriftenaktion der Apotheken gegen den Arzneimittelversandhandel die größte Volksbefragung, die jemals in der Bundesrepublik Deutschland durchgeführt wurde. „Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker“, heißt es immer. Was aber dem Wähler antworten?  Welche „Gesundheitspartei“ können  die Gesundheitsberufler empfehlen? Die angekündigten Reformen  aller Parteien fallen bei näherer Prüfung durch.

Rudolf Kley hat deshalb bereits in der Deutschen Apothekerzeitung und in der Pharmazeutischen Zeitung - nach dem Motto „Nichts ist utopisch!“ - die Gründung einer neuen Partei „PAGS“, Partei für Arbeit, Gesundheit und Soziales, angeregt: „Fragen Sie Ihre Patienten doch bitte einmal, ob sie  eine Partei wählen würden, die sich ganz der Sicherung der Arbeitsplätze, der Gesundheit und Solidarität des deutschen Volkes  verschrieben hat und es dafür z.B. anderen Parteien überlässt, anderen Ländern gegenüber die „uneingeschränkte Solidarität“ zu erklären.“ Bereits im April 1997hat Rudolf Kley eine solche Befragung durchgeführt. Damals  hat er in 99% der Fälle ein ganz klares Ja als Antwort gehört und dies von seinen Patienten  sogar schriftlich bekommen. Einige Kollegen haben bundesweit mitgemacht, andere zu mindestens auf seine Leserbriefe geantwortet. Tenor insgesamt (wörtliches Zitat): „Gratuliere zu diesem Vorhaben und hoffe, dass Sie ihre Idee in die Realität umsetzen können.“ Damals hat sich der Apotheker das Parteiengesetz besorgt und  auch die Unterlagen vom Bundeswahlleiter kommen lassen. Zurückgeschreckt hat er dann aber doch vor der Arbeit: „In der Vergangenheit war es nämlich immer so, dass ich auch gleich zum Vorsitzenden des Vereines gewählt wurde, dessen Gründung ich angeregt hatte.  Heute ist die etwas Situation anders. Heute darf jeder von uns vor einer solchen Arbeit nicht zurückschrecken, sonst haben wir nämlich morgen keine mehr! Fragen Sie Ihre Patienten nach ihrer Parteizufriedenheit und setzten Sie die Antwort bitte postwendend um.  Lassen Sie uns eine Strategiekommission bilden und die Parteigründung vorbereiten. Laden wir Ärzte und die Vertreter anderer Gesundheitsberufe hierzu ein. Nichts ist utopisch! Vor mir liegt ein Fax von einem Facharzt aus Betzdorf vom 23.April 1997, 17.42 Uhr. Ein ausgefüllter Handzettel „Kennen Sie P.A.G.S?“ vermutlich hat dieser Arzt den Zettel von einem engagierten Kollegen in der Apotheke dort erhalten. Dieser Arzt hat angekreuzt, dass er P.A.G.S. wählen würde und fragt in seinem handschriftlichen Zusatz: „Wie geht es weiter?“ Geben wir ihm und allen Politikern jetzt die Antwort. Gründen wir P.A.G.S., und zwar noch im Mai 2002. PAGenS wir an!“

Die Gesundheitsberufe müssen sich verbünden und die Patienten über die Folgen der Gesundheitsreformen umfassend aufklären. Die Angehörigen der verschiedenen Gesundheitsberufe müssen endlich über den Rand ihres Tellers sehen und sich auch mit dem Problemen des Partners befassen. Sonst werden sie gegeneinander ausgespielt. Die gemeinsame Handlungsbasis ist das Wohl des Patienten, aller Patienten. Das medizinisch Notwendige muss weiter im Zentrum aller Bemühungen stehen. Die Aufteilung in Grundversorgung und Wahlleistungen ist gefährlich.

Ist das medizinisch Notwendige aus dem Beitragsaufkommen in naher Zukunft nicht mehr für alle bezahlbar, müssen andere Geldquellen aufgetan werden. Das Suchen nach oft nur scheinbaren Wirtschaftlichkeitsreserven und das Auspressen des System, bis wirklich alles menschliche heraus ist, hilft  in der Sache nicht weiter. Es gehört vielmehr zu den Täuschungsmanövern der Politiker, die sich so von einer Wahl zur nächsten hangeln wollen, anstatt es einmal bei Problemlösungen mit der Weitsicht zu probieren. Es geht eben nicht nur um Arzneimittel, es geht um die Teilnahme am Fortschritt der Medizin. Das geht alle an. Alle, die ihre augenblickliche Betroffenheit darauf zurückführen mögen, dass sie Leistungserbringer im Gesundheitswesen sind, können morgen selbst schon Patient sein. Heute ist es der Versandhandel, morgen der Ferndoktor, der die Patienten per Internet berät und durch das Gesundheitswesen schleust. Nicht nur die Apotheker für sich, die Gesundheitsberufe insgesamt müssen Geschlossenheit zeigen und notfalls wie die Gewerkschaften geschlossen miteinander auf die Straße gehen. Natürlich geht es auch die Apotheker an, wenn Verdi zum Beispiel fordert, dass Fachärzte in Krankenhäusern auch ambulant behandeln dürfen sollen!  

Die Gesellschaft braucht Signale der Hoffnung. Rudolf Kley: "Eine neue Partei ohne Filz und unbelastet durch irgendwelche Spendenskandale, die sich mit großem Sachverstand um das höchste Gut des Wählers, seine Gesundheit kümmert, ist ein solches Signal. Löffel ebnen den Weg dorthin!

info@loeffelabgeben.de

www.pags-partei.de

Tel 0203/442999, Fax 0203/443631

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