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www.loeffelabgeben.de |
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Teil I
Teil II |
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aktuelle
Pressemeldung |
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Entwurf für das T-shirt |
Tochter Maren mit T-shirt |
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"Wollen
Sie sich weiter mit dem Klammersack pudern lassen?" Der
Duisburger Apotheker spielt damit auf das T-Shirt der Initiative
an. "Wir lassen uns von diesen Damen nicht mit dem Klammersack
pudern!" kann man dort lesen. Wie ein erhobener Zeigefinger
verbindet eine Wäscheklammer die Porträthälften von Angela
Merkel und Ulla Schmidt. Abgebildet ist auch ein Klammersack aus
DDR-Zeiten. |
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Das Plakat der Initiative |
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Wilfried Hölters war der Erste,
der sich mit dem Plakat fotografieren ließ |
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Prominente
Unterstützung hat die Initiative gegen die Enteignung von
Volksgesundheit jetzt durch „Lord Leo“ von den LORDS erhalten:
„Eine Tolle Sache, die kann ich nur unterstützen. Hoffentlich
ordnen auch alle anderen Betroffenen die Aktion so ein und
lassen sich fotografieren!“ |
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Rudolf Kley in Aktion |
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Die
Patientenlöffel wurden zu einem Kunstwerk verarbeitet. Dieses
Patientenmahnmal wurde dem Gesundheitsministerium zu Beginn der
neuen Wahlperiode als Leihgabe angeboten. Dort fürchtete man
aber die Polemik, die schon in dem Namen der Aktion
"Löffelabgeben" steckt. Rudolf Kley antwortete darauf mit einer
"Versöhnungsgrafik im Gesundheitswesen". Ihre heilende
Ausstrahlung soll bei den Patienten die Pillen ersetzen, die
Ärzte jetzt nicht mehr verschreiben. Motto: "Grafik an er Wand,
und Du wirst nicht mehr krank!" |
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Dies ist die
Versöhnungsgrafik im Gesundheitswesen "Weil Du arm bist, musst
Du eher sterben!"
Mit der
Grafik Nr.102 hat es etwas ganz besonderes auf sich. Diese
Grafik dokumentiert auf besondere Weise zwei Aktionen im
Gesundheitswesen, die den Apotheker auch überregional bekannt
gemacht haben. Er hatte 1993 aus Patientenunterschriften nach
dem Motto „Weil Du arm bist, musst Du eher sterben!“ einen 2
Kilometer langen Beschwerdebrief gegen Seehofers
Gesundheitsreform verfasst. Bei der letzten Gesundheitsreform
unter Ulla Schmidt hatte er 2003 bundesweit
Löffelsammelstellen eingerichtet.
Die Patienten konnten dort als Vorgriff auf die Folgen der
Gesundheitsreform schon mal ihren Löffel abgeben. Aus dieser
Grafik hat Rudolf Kley jetzt eine Versöhnungsgrafik gemacht. (www.deapo.de)
Zwar ist das Wort Versöhnung dort klein geschrieben, aber ganz
groß gemeint. „Schlimm, dass die an der Auseinandersetzung
Beteiligten, denn Schrei nicht gehört haben“ ,meint der
Apotheker. „Das Gesundheitswesen schreit nach Versöhnung. Oder
sind es vielleicht doch die Patienten, die auf der Strecke
bleiben?“ Nach Ansicht des Apothekers gehört die Grafik als
Mahnung an die Wände der Verhandlungszimmer, wo sie dann ihre
Aura erst richtig entfalten kann. Der Nutzen für die Patienten
ist angeblich doppelt. Schreibt ihr doch der Apotheker, der
sonst nicht viel von Zauberkünsten, Voodoo, Bachblüten etc.
hält, mindestens die Wirkung eines Talismans zu.
„Wo die Grafik
zuhause an der Wand hängt, wird keiner mehr krank!
Zwischenzeitlich kann man dann die Probleme im Gesundheitswesen
lösen!“ Wie die Grafik denn wirkt? Ähnlich wie Homöopathischen
Arzneimittel, die eine umso stärkere Wirkung entfalten sollen,
je verdünnter sie sind. „Je größer der Abstand zu der Grafik um
so stärker die Wirkung“, sagt der Fachmann für Arzneimittel und
Malerei. Er nimmt an, dass selbst Passanten auf der Straße,
z.B. vor der Apotheke, unwissentlich von der Aura dieser Grafik
erreicht werden und denkt darüber nach, entsprechende
Hinweisschilder an seiner Apotheke anzubringen. Praktisch, dass
die Grafik über das Internet überall verfügbar ist. Wegen der
geplanten Bonus-Malus-Regelung für Ärzte – Ärzte profitieren vom
Nichtverschreiben – ist ja die Unterversorgung mit Arzneimitteln
vorprogrammiert. |
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Loeffelsammeln
auf dem Apothekertag in Köln 2003. Elmar Esser (Mitte),
Pressesprecher der ABDA, spendete alle Löffel. Die Besucher des
Ausstellungsstandes wussten darauf hin gar nicht, wie sie die
gereichte Suppe auslöffeln sollten. Also lieh sich der
Presseprecher wieder einige Löffel von Rudolf Kley (rechts)
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| Die Initiative
gegen die Enteignung von Volksgesundheit. Die Initiative
wurde im Juli 2006 von dem Duisburger Apotheker Rudolf Kley aus
persönlicher Betroffenheit als Kassenpatient, Arbeitgeber und
Pharmazeut heraus gegründet. Dies taucht am Anfang noch im Namen
der Initiative auf. Den Zusatz „und für den Erhalt der
traditionsreichen Apotheke in Deutschland“ hat der Initiator
aber schon wenig später weggelassen, um keine Vorurteile zu
bedienen, was die Konzentration auf bestimmte Problembereiche
angeht. Gleichwohl sah er die Gefahr, dass durch die geplante
kollektive Zwangsabgabe für Apotheker von 500 Millionen Euro auf
dem Land und in einkommensschwächeren Regionen Apotheken von der
Schließung bedroht waren, weil dieser Betrag voll auf das
Einkommen durchschlagen würde. Für ihn ist es auch eine Art von
„Enteignung von Volksgesundheit“, wenn die Wege zur nächsten
Apotheke im Akutfall unzumutbar lang werden und die unabhängige,
fachliche Beratung durch wirtschaftliche Not bedrängt wird. Denn
dann gibt es den gleichen, wirtschaftlichen Erfolgsdruck, unter
dem auch Kettenapotheker stehen. Die Abänderung des Namens
spiegelt sich auch auf dem T-Shirt „Wir lassen uns von diesen
Damen nicht mit dem Klammersack pudern!“ wieder, vornehmlich in
der Präambel. Gleich geblieben ist das Motiv:
Wie ein erhobener Zeigefinger verbindet eine Wäscheklammer die
Portrait-Hälften von Angela Merkel und Ulla Schmidt. Abgebildet
ist auch ein Klammersack aus DDR-Zeiten.
Rudolf Kley
brachte die Initiative ins Internet
und ließ Pressemitteilungen
von verschiedenen Internet Pr-Diensten veröffentlichen. Auf
diese Weise kamen Kontakte zu anderen Initiativen und
Einzelpersonen zustande die selbst zu Multiplikatoren wurden.
Z.B. hat jemand im Internet durch Einstellen bei www.rp-online.de auf die Initiative hingewiesen: „Da
ich selbst als "chronische Kranke" immer wieder von Kürzungen
der Leistungen und Erhöhungen der Eigenleistungen betroffen bin,
hat mich diese Pressemitteilung sofort angesprochen und ich
möchte helfen, sie vielen bekannt zu machen.“
Auf die Veröffentlichungen in der
Fachpresse hin haben sich Kolleginnen und Kollegen gemeldet, die
die Initiative unterstützen. So schrieb z.B. ein Kollege aus dem
Oberen Rodachtal: „... ich habe mir erlaubt, einige Plakate und
Pressemitteilungen herunter zu laden. Am 15. und 16. 09. 06
werde ich diese an unserer Infowand während der 2. Gewerbeschau
des Oberen Rodachtals aushängen. Mal sehen, ob es eine Resonanz
gibt. Vermutlich kommt auch unser bayrischer Minister Dr.
Schnappauf vorbei.“ Eine Kollegin aus Einhausen
bietet ihre Hilfe bei der
Organisation von Großveranstaltungen an und schließt mit den
Worten: „Vielleicht können Sie ja der Jürgen Klinsmann für die
Apotheker werden!!!“
Die Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit fordert
von Beginn an die Absenkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel
auf den ermäßigten Steuersatz. Ebenso der Apothekerverband
Nordrhein. Dr. Peter Szynka: „Auch
im Namen von Herrn Preis (Anm. Verbandsvorsitzender) möchte ich
mich für Ihre E-Mail und den Hinweis auf Ihre Aktion bedanken.
Selbstverständlich stimmen wir Ihnen bei Ihrer Kritik in punkto
Mehrwertssteuer(-erhöhung) voll und ganz zu. Auch wir
protestieren dagegen, wie Sie unserem Antrag für den Deutschen
Apothekertag in dieser Woche (siehe Anlage), den wir Ihnen vorab
vertraulich zukommen lassen, entnehmen können. Wir begrüßen,
dass Sie bei diesem Thema in origineller Form eigeninitiativ
geworden sind.“ Dem Antrag wurde auf dem Apothekertag zugestimmt
und die Bundesregierung aufgefordert, den Mehrwertsteuersatz auf
Arzneimittel auf 7 % zu senken. Die Krankenkasse könnten so
Milliarden Euro sparen. Dies steht in Einklang mit der Forderung
des ehemaligen Vorstandschefs der Barmer Ersatzkasse, Eckart
Fiedler: „Es ist schwer
vermittelbar, wenn einerseits der Staat an steigenden
Arzneimittelkosten verdient, auf der anderen Seite aber
pornografische Schriften nur mit dem ermäßigten Steuersatz
belegt werden.“
Rudolf Kley, der
durch seine künstlerisch angehauchten Aktionen im
Gesundheitsbereich bundesweit schon von sich Reden gemacht hat,
glaubt nicht, dass die Worte von Fachleuten die Regierung
beeindrucken. „Für Politiker ist es völlig uninteressant, ob sie
von einer bestimmten Berufsgruppe oder einer Handvoll Fachleuten
nicht wieder gewählt werden. Anders ist es, wenn sich viele,
viele Wähler zu Wort melden! Man kann auf die Strasse gehen oder
Montagsdemonstrationen veranstalten. Genauso wirksam und
nachhaltig - weil besonders originell- ist es aber, wenn man
Wähler fotografiert, die sich die Forderung „Runter mit der
Mehrwertsteuer auf alle Arzneimittel“ tatsächlich zur Brust
nehmen, sich mit dem Plakat vor der Brust abbilden lassen. Da
ist der Guinnessrekord vorprogrammiert.“ Auf diese Aktion
wurde in der Fachpresse hingewiese und einige Kollegen
beteiligten sich auch an ihr. Leider zu wenig. Aus diesem Grund
hat Rudolf Kley die Aktion erst einmal zurückgestellt und wird
sie bei geeigneter Gelegenheit zu richtigem Leben erwecken.

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Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit: Grönemeyer
hat recht!
Der
Mediziner Dietrich Grönemeyer spricht der Initiative gegen die
Enteignung von Volksgesundheit voll aus dem Herzen. Der Bruder
des Musikers Herbert Grönemeyer fordert die Einführung eines
Schulfaches Gesundheit. Die am 14. .Juli gegründete Initiative
gegen die Enteignung von Volksgesundheit hat sich die Forderung
nach einer effektiven gesundheitlichen Aufklärung nicht nur
sprichwörtlich auf die Fahne geschrieben sondern gleich
wörtlich auf das plakative T–Shirt, mit dem sie Stellung zur
Gesundheitsreform bezieht. Dort steht auch die Forderung nach
einer Absenkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel.
Nach Ansicht vieler Fachleute ist einer der sinnvollsten
Sparansätze im Gesundheitswesen eine Reduzierung des
Mehrwertsteuersatzes auf Arzneimittel. Durch eine Senkung der
Mehrwertsteuer könnte die Gesetzliche Krankenversicherung um
rund 3,5 Milliarden Mark entlastet werden. Es nicht
nachvollziehbar, dass für viele Tierarzneimittel der halbe
Mehrwertsteuersatz gilt, bei Medikamenten für Menschen aber der
volle Satz erhoben wird. Drastisch hat es der
Vorstandschefs der Barmer
Ersatzkasse, Eckart Fiedler formuliert: „Es
ist schwer vermittelbar, wenn einerseits der Staat an steigenden
Arzneimittelkosten verdient, auf der anderen Seite aber
pornografische Schriften nur mit dem ermäßigten Steuersatz
belegt werden.“
Auch im Zuge einer EU-Harmonisierung ist eine Senkung der
Mehrwertsteuer notwendig. Ein Vergleich mit den europäischen
Nachbarn zeigt, dass Arzneimittel fast überall mit einem
ermäßigten Steuersatz belastet werden. Der hohe
Mehrwertsteuersatz in Deutschland trägt dazu bei, dass die
deutschen Verbraucher den Eindruck erhalten, die
Arzneimittelpreise in Deutschland seien im internationalen
Vergleich überteuert. In Wirklichkeit liegt das Preisniveau in
Deutschland im europäischen Mittelfeld.
Die Initiative gegen die Enteignung der Volksgesundheit greift
die Forderung nach Senkung der MWSt. auf Arzneimittel jetzt auch
auf ihren Plakaten auf. Rudolf Kley, Gründer der Initiative im
Juli in Duisburg und Apotheker, hofft natürlich, dass viele
Kollegen ihre Schaufenster mit dem Plakat der Initiative
schmücken. Das Plakat kann sich jeder im Internet
herunterladen. Bei seiner Apotheke ist Rudolf Kley mit gutem
Beispiel vorangegangen. Obwohl er über keine Schaufenster
verfügt, hat er 12 Plakate auf seiner Front untergebracht. Bei
der allgemeinen Bedeutung des Themas macht sich das Plakat aber
auch im Schaufenster anderer Geschäfte oder an anderen
geeigneten Stellen gut.
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Aufruf an alle
Apotheker
Notwehr.
Ab jetzt wird (mit Wäscheklammern) zurück geschossen!
Wollen Sie länger
hilflose Marionette sein oder mit zu den Strippenziehern
gehören? Dann ziehen Sie bitte jetzt an der Reißleine. Es
ist die absolut letzte Gelegenheit. Wir alle sind schon zu
tief gefallen. Spannen Sie mit mir eine „Gesundheitsleine“
quer durch die Republik bis nach Berlin. Einzelheiten
später.
Eine von Politikern
eingesetzte Kommission kommt zu dem Urteil, dass die
Ausweitung der Selbstmedikation durch Selbstbedienung im
Supermarkt der Gesundheit der Patienten nützt und nicht der
Volksgesundheit schadet. Fachleute wissen, was sie von einer
Politik zu halten haben, die solchen Empfehlungen folgt.
Wissen es auch die Patienten? Umfassende Aufklärung ist
angesagt. Am Ende werden sonst Bürger und Leistungserbringer
ganz gewaltig mit dem Klammersack gepudert.
Politiker versuchen ihre
Wähler am laufenden Band zu instrumentalisieren. Sie stimmen
über die Höhe ihres Gehaltes selbst ab. Das können Apotheker
nicht. Niemand, der sich jetzt in einem vielleicht noch nie
da gewesenen Umfang für die Interessen der Patienten
einsetzt, die ganz naturgemäß auch seine Interessen sind,
muss sich vor solchen Vorwürfen fürchten oder sich dadurch
sein Handeln von Leuten bestimmen lassen, die selbst im
Glashaus sitzen.
Unterschriftenaktionen
alleine bringen nicht viel. Das hat die Vergangenheit
gezeigt. Sie sind schnell vergessen. Gefragt sind Aktionen,
deren Wirksamkeit sich von den Politikern nicht vorhersagen
lässt. Die Unberechenbarkeit eines Berufsstandes und das der
Wähler. Wenn unser Stand jetzt mit einer Stimme sprechen
soll, dann muss die Basis ihm aber erst einmal gewaltig die
Stimmbänder ölen. Flüstern und Absprachen unter der Hand
darf es nicht länger geben. Totale Offenheit entwaffnet auch
unsere journalistischen Gegner, da sie keinen Raum für
Spekulationen lässt. Bekennen wir uns laut zu unseren
fachlichen und wirtschaftlichen Interessen. Natürlich haben
wir auch die.
Treten Sie der
Initiative – weder Partei, noch Verein – gegen die
Enteignung von Volksgesundheit und für den Erhalt der
traditionsreichen Apotheke in Deutschland formlos bei. Das
Anziehen des abgebildeten T-Shirts reicht z.B. 765 Jahre
Apothekerberuf sind noch lange nicht genug!
Wichtig ist die
Außenwirkung. Laden Sie sich im Internet das Plakat „Wir
lassen uns von diesen Damen nicht mit dem Klammersack
pudern!“ herunter und benutzen Sie es auch als Vorlage für
den Druck von T-Shirts. Apotheker müssen nicht auf die
Straße gehen, um auf die Probleme aufmerksam zu machen.
Statten Sie Ihr Personal mit diesen T-Shirts aus. Das
einheitliche Erscheinungsbild erzeugt bei Apothekenkunden
Fragen ohne Ende und bei den Politikern die Irritation, der
dann vielleicht einmal das Denken folgt. Es ist erst der
Anfang. Mehr wird nicht verraten!
Lassen Sie sich von
niemanden erzählen, dass dies schlimme Folgen haben kann,
weil es u.a. die Gesprächsbereitschaft bei Politikern
empfindlich stört oder uns ins Abseits rückt. Blicken Sie
einmal zurück und dann wieder nach vorne. Kann es noch
schlimmer kommen? Können wir überhaupt etwas verkehrt
machen? Bringt uns das Kaffeetrinken mit Politikern und ihre
gute Laune irgendwie weiter? Das überlassen wir lieber den
Lobbyisten. Wir sind Apotheker. Leider haben sich alle
bisherigen Sparmaßnahmen auf das Arzneimittel und Konzepte
konzentriert, wie man die Apothekenlandschaft wohl am besten
ausdünnen kann. Wir haben also nichts zu verlieren, sondern
alles zu gewinnen. Jedenfalls die Bürger und die Mehrheit
unseres Berufsstandes, deren Apotheke wirklich Inhaber
geführt ist, deren letzter Urlaub vielleicht wie bei mir
schon 7 Jahre zurückliegt. Möchte da ein Journalist gerne
mit mir tauschen? Nehmen wir uns doch bitte einmal alle bei
der Hand, bevor die Politiker uns auch noch die abhacken,
weil sie irrtümlich annehmen, dass sie nur zum Geldzählen da
ist.
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Zeitungsberichte
über die Verweigerung eines Kompressionsgerätes für
einen Versicherten der Barmer Krankenkasse haben den
Apotheker Rudolf Kley aufgeschreckt. Als Pressesprecher
der Bürger Union versuchte er, Näheres zu diesem Fall zu
erfahren, erhielt aber keine sachkundige Auskunft.
Er sich stellte sich deshalb auf die Seite des Patienten
und wollte die von Patienten abgegebenen
Löffel einsetzten. Das Gerät kostet angeblich rund 5000
Euro. Für 15 Euro konnte man den künstlerisch
eingetüteten Löffel zurückerhalten und sich als Mahnung
an die Wand hängen. Einzeln oder mit dem „ERBARMER
Löffelbrett“. Der Reinerlös sollte zur Anschaffung des
Gerätes dienen. "Vielleicht kann die Krankenkasse ja
indirekt helfen," dachte er. " indem sie alle Löffel als
Wandschmuck aufkauft. Das wäre dann wohl die
diplomatische Lösung dieses Problems, das auch eine
Folge der misslungenen Gesundheitsreformen ist." Die
Löffelsammelstellen wurden seinerzeit als Protest gegen
die letzte Gesundheitsreform eingerichtet. |
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*Ergänzung: In einem Gespräch mit einem Pressesprecher der
Barmer Krankenkasse wurde der über die Medien vermittelte
Eindruck, der zu dieser Aktion geführt hat, korrigiert. Was
blieb, war die Kritik an der Gesundheitsreform, z.B. an der
Willkür bei der Medikamentenerstattung. Die
Verschreibungspflicht als Kriterium für die
Erstattungsfähigkeit von Medikamenten ist nach wie vor
völlig ungeeignet. Rudolf Kley: "Damit nicht einer
Krankenkasse die Nebenwirkungen dieser Reform angelastet
werden, auf der anderen Seite die Gesundheitspolitiker aus
Patientensicht mit Nachdruck um "Erbarmen" angefleht werden
müssen, denke ich zur Zeit darüber nach, wie ich diese
Aktion unmissverständlicher gestalten kann. Vielleicht in
Zusammenarbeit mit der Barmer Krankenkasse." |
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Aus aktuellem Anlass, weil
doch noch ein anders lautender Zeitungsbericht erschienen
ist. Bitte beachten: der obige Beitrag hat nur noch
dokumentarische Wert. Das "Kreuz mit Barmer" gibt es nicht
mehr. Ein Verkauf der Löffel findet nicht statt. Die
Patientenlöffel, genauer gesagt, ein kleiner Teil von ihnen,
wurde in den "Löffeltrockner" überführt, der nebenstehend
abgebildet ist. Die Probleme im Gesundheitswesen existieren
natürlich nach wie vor. Ich hoffe, ein Teil des entstandenen
Missverständnisses dadurch wieder gut zu machen, dass sich
jeder die nebenstehende Grafik "Löffelherz" herunterladen
kann. Natürlich hat auch die Barmer ein Herz für ihre
Patienten, was ich hiermit zum Ausdruck bringen möchte.
Ihr Rudolf Kley |
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Halbe
Sache ist von der Hälfte die Hälfte
(Pressemitteilung vom 4. Juli 2009)
Die Initiative gegen die Enteignung von
Volksgesundheit* fordert den halben ermäßigte Steuersatz auf
alle Arzneimittel. Wohlgemerkt, nicht den ermäßigten
Steuersatz, sondern die Hälfte davon, soweit dies nach
EU-Recht möglich ist.
Einige Apotheker haben die Initiative
seinerzeit schon unterstützt, Sie haben Patienten mit dem
Plakat „Runter mit der Mehrwertsteuer auf alle
Arzneimittel!“ vor der Brust in ihrer Apotheke fotografiert
und die Bilder an die Initiative weitergeleitet. Das Plakat
kann man sich aus dem Internet unter
www.loeffelabgeben herunterladen. Es werden noch viele
Bilder benötigt. Wenn jede Apotheke mitmacht, reichen schon
20 Stück pro Apotheke, um einen Guinnessrekord aufzustellen
und eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben.
Rückfragen an Rudolf Kley, Löwen-Apotheke, Bahnhofstr. 134,
47137 Duisburg Tel 0203/442999
*siehe auch
www.loeffelabgeben.de
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Rudolf Kley geht als OB - Kandidat
für die Bürger Union Duisburg - Freie Wähler NRW 2009 ins
Rennen. Er möchte nur "in einer guten Zeit" am Ziel
ankommen. Bei der Kommunalwahl 2004 hat er aus dem Stand
heraus praktisch so viele Stimmen bekommen, wie der OB
Kandidat und Landtagsabgeordnete der FDP Holger Ellerbrock. |
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